Hausinterne Fortbildung

 

Und wieder stand ein interessantes Thema für die zweitägige hausinterne Fortbildung auf dem Programm :

 

Partizipation - Berücksichtigung der Meinung des Kindes / der Kinder!

 

Laut Artikel 12 Absatz 1 der UN-Kinderrechtskonvention  sind wir als Kindertagesstätte zur Partizipation der Kinder verpflichtet.

 

"...sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife."

Mit der Referentin Stefanie Schöps stand dann am Freitag Nachmittag und Samstag die intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik an:

Ø  wo findet in unserer Einrichtung Partizipation statt - uns bewusst machen, wo uns das Einbeziehen von Kindern (auch im Krippenbereich) bereits gut gelingt

Ø  wo sind bei uns Punkte, mit denen wir uns als einzelne Pädagogin und als Team kritisch auseinander setzen möchten und müssen

Nach anregenden Diskussionen mit der Thematik in Kleingruppen und dem Gesamtteam konnte als Ergebnis der Fortbildung festgehalten werden:

Partizipation muss sich in der Haltung der Erzieherin zeigen, spiegelt sich in ihrem Bild vom Kind.

Partizipation ist ein Prozess, ein Weg, der sich entwickeln darf und muss.

Wir werden uns als Team auf den Weg machen, im Bewusstsein, dass bereits einiges in unserer Einrichtung auf einem guten Weg ist - anderes sich weiter entwickeln wird!

 

Es ist nicht leicht, Kind zu sein. Es ist schwer, ungeheuer schwer

Was bedeutet es, Kind zu sein. Es bedeutet, dass man ins Bett gehen, aufstehen, sich anziehen, essen, Zähne und Nase putzen muss, wenn es den Großen passt, nicht, wenn man es möchte. Es bedeutet ferner, dass man, ohne zu klagen, die ganz persönlichen Ansichten eines x-beliebigen Erwachsenen über sein Aussehen, seinen Gesundheitszustand, seine Kleidungsstücke und seine Zukunftsaussichten anhören muss. Ich habe mich oft gefragt, was passieren würde, wenn man anfinge, die Großen in dieser Art zu behandeln?

 

                                                                                              Astrid Lindgren

 

Erziehen heißt:

tolerieren, begleiten, unterstützen, fordern, anleiten,

vermitteln, animieren, fördern, entdecken, erfahren lassen, erproben-

aber auch: Grenzen setzen, konfrontieren,.... .